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  2. wuzy

Beiträge von wuzy

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  • Unterwegs laden, Ladetarife, Angebote, Empfehlungen

    • wuzy
    • 13. Mai 2026 um 09:29
    Zitat von Shukusatsu

    An öffentlichen Ladesäulen wird der Ladevorgang beendet, wenn das Ladelimit erreicht ist - ab dann starten auch die üblichen Berechnungen für Blockiergebühren. E

    Das stimmt pauschal so nicht. Es kommt ganz darauf an, was der jeweilige MSP (Mobility Service Provider), der die Ladekarte herausgegeben hat, allgemein oder für die betreffende Ladesäule festgelegt hat: Wenn er festlegt, und das kommt nach meiner Erfahrung gar nicht mal so selten vor, dass Blockiergebühren pauschal nach einer bestimmten Standzeit anfallen, spielt es dabei keine Rolle, ob Dein Inster bei Ablauf der Zeitspanne schon seinen Ladevorgang vollständig beendet hat oder nicht.

  • Fahrradmitnahme

    • wuzy
    • 13. Mai 2026 um 05:57

    Ich weiß nicht, ob allen relativ neuen Mitgliedern schon bekannt ist, dass für den Inster ab Werk weder eine Anhänge- noch eine Stützlast homologiert wurde. Das unterscheidet den Inster von vielen allen anderen Fahrzeugen am Markt, die in der EU-Homologationserklärung eine Anhänge- und Stützlast eingetragen haben und bei denen so relativ problemlos eine AHK-Lösung unterschiedlicher Fremdhersteller ohne separate Eintragung in die Fahrzeugpapiere nachgerüstet werden kann, sofern diese nur die Vorgaben des Fahrzeugherstellers erfüllen.

    Hyundai Europe hat für den Inster, weil offensichtlich die entsprechende Nachfrage besteht, dann für den europäischen Markt auf seine Kosten eine AHK-Lösung nur für Fahrradträger entwickeln lassen (Stützlast = 75 kg, Anhängelast = 0 kg), die von Hyundai offiziell unterstützt wird. Dass selbst die Lösung in elektrischer Hinsicht (fehlende CAN-Bus-Vernetzung mit den notwendigen Folgen) nicht das Gelbe vom Ei ist, ist ja hinlänglich bekannt.

    Hyundai liefert für den Inster auf Anfrage des Hyundai-Händlers (dafür gibt es eine spezielle E-Mail-Adresse) eine Bescheinigung, mit der die Original-Hyundai-AHK-Lösung offiziell in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden kann.

    Angesichts dessen kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass man von Hyundai Deutschland bzw. Hyundai Europe ein offizielles "Ja" zum Verbauen von Nicht-Hyundai-AHK-Lösungen erhalten wird, zumal ein Teil dieser Lösungen - im Gegensatz zur Original-AHK-Lösung von Hyundai - auch noch eine Anhängelast vorsieht. Hätte Hyundai keine Probleme gesehen, hätte die eigene AHK-Lösung auch eine Anhängelast zugeteilt bekommen. Hyundai will zudem die eigene Original-Lösung verkaufen und die Entwicklungskosten amortisieren. Somit ist für mich ziemlich klar, dass nur mit der Original-Lösung die Hyundai-Fahrzeuggarantie erhalten bleiben wird. Vorgaben seitens Hyundai für andere Hersteller von AHK-Lösungen wird es daher vermutlich nicht geben. Da sollte man sich keinen großen Illusionen hingeben.

  • Dashcam einbauen und Kabelführung

    • wuzy
    • 12. Mai 2026 um 17:57
    Zitat von Jörg

    Ja der Tesla hat aber im Gegensatz zu allen anderen e-Fahrzeugen auch ein anderes Konzept. Dort gibt es die Intelligenz in einem zentralen Computer im Fahrzeug, alle anderen haben die Intelligenz auf viele einzelne Steuergeräte (oder nennen wir sie Kleinstcomputer) verteilt.
    Es gibt andere Hersteller wie NIO die diesen Weg auch gegangen sind, mal sehen was die Zukunft wird.

    Jörg, bitte vergiss' dabei nicht die neuen Kollegen aus München und Stuttgart! ;)

    Die Neue Klasse beispielsweise fußt auf 4 Hochleistungscomputern, die untereinander mit 10G-Ethernet vernetzt sind und jeweils ein Themengebiet (ADAS, Infotainment, Motor und Core) kompetent abdecken. Sie sind astreine SDV-Vertreter (Software Defined Vehicle) und spielen in Bezug auf die Fahrzeugarchitektur mindestens auf Augenhöhe mit Tesla mit.

  • Hutablage

    • wuzy
    • 12. Mai 2026 um 17:42

    Ich habe die Hutablage am Tag der Auslieferung unseres Insters in den Keller gelegt und seitdem wirklich noch kein einziges Mal vermisst, auch nicht nach einer 300 km (einfach)-Fahrt, die wir mit dem Inster vor kurzem hinter uns gebracht haben. Das spricht dafür, dass sie für unseren Zweck vollkommen überflüssig ist. :)

    Durch die stark getönten Scheiben (ab B-Säule) wird auch ein Blick in den Kofferraum erschwert.

  • Weltpremiere: Vorstellung IONIQ 3

    • wuzy
    • 12. Mai 2026 um 17:15

    Die Effizienz dieser Lademechanismen interessiert mich.

  • Fahrradmitnahme

    • wuzy
    • 12. Mai 2026 um 17:02
    Zitat von HJK

    Verstehe ich nicht, kann man doch bei Hyundai direkt bestellen und das kost dann 800€…so stehts bei mir im Kaufvertrag!?

    Nein, die AHK-Lösung kann man beim Inster nicht direkt ab Werk bestellen. Sie muss immer vom Händler vor Ort nachgerüstet werden. Dass Dein Händler die AHK in den Kaufvertrag geschrieben hat, steht dazu nicht im Widerspruch. Auch er muss sie jedoch nachrüsten und dazu einen Teil der Stoßstange aufsägen. ;)

    Ein Preis von 1.200 € für die Nachrüstung ist auch normal. Alleine die Hardware kostet schon an die 7-800 €. Dein Verkäufer hat Dir die AHK entweder zum Selbstkostenpreis des Händlers ohne Lohnkosten berechnet oder zur Refinanzierung den einen oder anderen Euro an Nachlass eingespart.

  • Fahrradmitnahme

    • wuzy
    • 12. Mai 2026 um 16:59
    Zitat von EchoCharly

    Happig für "keine Zuglast" und die miese CAN-Bus Einbindung. Man muss Parksensoren und hintere Radarsysteme abschalten. Und das leider bei _JEDEM_ Fahrtantritt weil der Inster diesbezüglich an Gedächtnisverlust leidet. Irgendwie unbefriedigend ...

    Die Thematik wurde im Forum schon des öfteren durchgekaut.

    Der "Gedächtnisverlust" klingt noch recht optimistisch. :) Der Inster weiß in überhaupt nichts von einer Anhängerkupplung. Der Original-Hyundai-E-Satz hat keine CAN-Bus-Anbindung. Die Anbindung an die Fahrzeug-Lichtsignale erfolgt hier mittels Stromdieben, die an den verlegten Beleuchtungsleitungen angedockt werden. E-Sätze anderer Hersteller haben teilweise eine CAN-Bus-Anbindung, aber nur lesend, da Hyundai dem Inster Software-seitig überhaupt kein AHK-Wissen beigebracht hat - im Gegensatz zu den größeren Brüdern und Schwestern, die im Laufe der letzten Jahre wenigstens eine rudimentäre CAN-Bus-Unterstützung erhalten haben.

    Diese Malheur hat mich bislang erfolgreich davon abgehalten, auch nur einen Cent in eine Fahrradträger-Lösung für den Inster zu investieren.

  • Weltpremiere: Vorstellung IONIQ 3

    • wuzy
    • 12. Mai 2026 um 15:10
    Zitat von Elli

    Dachte ich auch, war ein Kaufkriterium. :)Heute habe ich es mal probiert und habe es nicht geschafft, auch nicht mit Knoten in den Beinen.;(

    Manche Hyundais haben neben einer elektrischen Sitzverstellung auch an der linken Außenseite des Beifahrer-Sitzlehne zusätzliche Bedientasten, um den Beifahrersitz von der Fahrerseite aus in seinen wesentlichen Funktionen verstellen zu können. Das kann bei den beschriebenen nach rechts-Rutsch-Manövern ganz praktisch sein, wenn man ihn beispielsweise etwas nach hinten fahren möchte. Allerdings bräuchte der Inster dazu erst einmal elektrisch verstellbare Sitze (am Besten mit Memory). Ich hätte den Mehrpreis dafür gerne bezahlt. Gerade, wenn das Fahrzeug von unterschiedlich großen Fahrern gefahren wird, ist das Gold wert, zumal dann der Fahrersitz beim Öffnen Aussteigen automatisch auch gleich etwas zurückfahren kann, um bequemer ein- und aussteigen zu können. Beim leicht größeren Bruder EV2 bietet KIA elektrisch verstellbare Sitze gegen Mehrpreis an.

  • Weltpremiere: Vorstellung IONIQ 3

    • wuzy
    • 12. Mai 2026 um 14:41
    Zitat von winster

    Was wäre denn die Besserung Platzierung?

    Beispiel: Tiefgaragenstellplatz rechts an der Wand, direkt links daneben steht das Fahrzeug eines Nachbarn: Man fährt mit dem Auto nach vorne in den Stellplatz hinein. Platzierung der Ladeklappe hinten oder vorne rechts wäre am besten, je nachdem, ob man vorne oder hinten besser hinkommt. Die Platzierung links wäre doof, weil dann das Ladekabel mit offener Klappe unmittelbar am Nachbar-Fahrzeug verläuft. Der Nachbar links davon hätte wiederum die Ladeklappe lieber links vorne oder hinten. Stehen die beiden Fahrzeuge rückwärts im Stellplatz, dreht sich die optimale Platzierung plötzlich wieder um.

    Dabei spielt es auch eine Rolle, ob man regelmäßig an öffentlichen AC-Ladesäulen laden möchte / muss. Für diese Nutzer sollte die Ladeklappe rechts vorne oder hinten sein, da eine in den Straßenverkehr hineinragende offene Ladeklappe auf der linken Fahrzeugseite mitsamt meistens vom Bordstein rechts zugeführtem Ladekabel nicht das Gelbe vom Ei ist. Das führt auch immer wieder dazu, dass manche Fahrzeuge beim Laden verkehrt herum stehen. Auch irgendwie doof. Für DC-Schnellader wiederum wäre ein Nasenlader vielfach von Vorteil, der jedoch in einer Garage mit bestehender Ladeinfrastruktrur links oder rechts Probleme bereiten kann (evtl. zu kurzes Ladekabel).

    Will sagen: Ich denke, dass es für Garagen / Stellplätze vermutlich keine "optimale" Platzierung für Alle geben kann. Dafür sind die Anforderungen und die realen Gegebenheiten einfach zu unterschiedlich. Für mein persönliches Setup hat sich die Ladeklappe hinten rechts als für mich am besten erwiesen, da ich vielfach zu Hause lade. Aber das ist nur eines von vielen unterschiedlichen Setups. Ich habe das Glück, dass Luigi meistens quer rechts vor der Garage steht und daher auch von der Wallbox, die eigentlich für seine große Schwester gedacht ist, auch über seine Nase problemlos geladen werden kann.

    Die hier schon erwähnte Audi- oder Porsche-Ladelösung mit je einer Ladeklappe links und rechts dürfte vermutlich industrieweit keine Schule machen, da zu teuer.

  • Kühlmittelverlust

    • wuzy
    • 12. Mai 2026 um 09:38
    Zitat von Lapu-Lapu

    Komponenten kann man überarbeiten (kostet aber auch Geld), Systemdesign ist oftmals nicht mehr wirkungsvoll bzw. bezahlbar zu korrigieren. Früher oder später sucht das Thema dann jeden heim. Da steht dann einige Jahre später in den "Geschichtsbüchern", dass das halt Mist war und damit ist der Fisch geputzt.

    Das kann ich mangels Fachkenntnissen in diesem Bereich nicht beurteilen. Ich tendiere aber auch eher zur Sicht, dass für mich gerade die Lösungen in Bezug auf Kühlmittelkreislauf und auch die ICCU-Thematik im Inster für eine Nutzung über einen längeren Zeitraum nicht langlebig genug erscheinen. Das ist einer von mehreren Gründen, warum der Inster in unserem Haushalt vermutlich kein langfristiges Dasein fristen wird.

  • Kühlmittelverlust

    • wuzy
    • 12. Mai 2026 um 07:52
    Zitat von winster

    Wenn du jetzt einen id.polo bestellst, wird der im nächsten Jahr geliefert. Nicht im Spätsommer. Und da haben sie die umklappbaren Beifahrersitze scheinbar vergessen. 🤷🏼‍♂️ Da würde ich also auch auf ein Facelift warten.

    Ja, da ist was Wahres dran.

    Trotzdem hinkt der Vergleich mit dem ID.Polo in meinen Augen schon etwas: Der Casper war bereits 3 Jahre auf dem Markt, als er elektrifiziert wurde und zum Inster / Casper electric wurde. Der Großteil der elektrischen Komponenten wurden dabei nicht neu entwickelt. Stattdessen hat man sich größtenteils im Konzern-Regal bedient. Die Infotainment-Generation hat mittlerweile schon 7 Jahre auf dem Buckel. Die einzige wirklich neu entwickelte Komponente dürfte der Elektromotor sein, für dessen Entwicklung Borg-Warner den Auftrag in 2022 erhielt und der auch im EV2 und IONIQ 3 zum Einsatz kommt.

    Der ID.Polo hingegen wurde vollständig neu entwickelt, fährt zusammen mit dem Cupra Raval als erster auf einer neuen Elektroplattform (MEB Plus als Weiterentwicklung der MEB-Plattform), hat einen neu entwickelten Elektromotor (APP 290), ist neben dem Cupra Raval das erste Fahrzeug im Konzern, das mit einer ebenfalls komplett neu entwickelten Infotainment-System-Generation auf Android Automotive-Basis arbeitet und ist mit dem gerade im ID.3 vorgestellten, neuesten Set an Fahrerassistenzsystemen (u.a. Travel Assist 3.0 mit Ampelerkennung) am Start. In meinen Augen ist er im direkten Vergleich schon deutlich moderner als der Inster unterwegs.

    Ich glaube auch nicht, dass VW die umklappbaren Sitze vorne vergessen hat. Vielmehr sind sie wohl der Vorgabe zum Opfer gefallen, dass optional elektrisch verstellbare Sitze (inkl. Massagefunktion) angeboten werden, beim Fahrer sogar mit Memory-Funktion. Zudem gibt es unabhängig davon 4-fach elektrisch verstellbare Lendenwirbelstützen für Fahrer- und Beifahrersitz, die beim Inster leider vollständig fehlen. Die für diese Features notwendigen Motoren, Steuergeräte, Kabelbäume, Pumpen und Luftkissen verschlingen jedoch Bauraum, da lässt sich eine derartige Sitzlehne nicht so einfach umklappen. Auch beim EV2, dem größeren Bruder des Inster, gibt es vermutlich deshalb keine umklappbaren Vordersitzlehnen. Die umklappbaren Vordersitzlehnen dürfte es bei diesen Fahrzeugen vermutlich auch nicht mit einem Facelift geben.

  • Basisfarbe Ivory Unbleached - Eindruck in Live

    • wuzy
    • 12. Mai 2026 um 07:39
    Zitat von Jörg

    „Mit seiner Ausstattung und seinem Design ist der Hyundai Inster der passende vollelektrische Kleinwagen für einen modernen urbanen Lebensstil. „Mit dem INSTER definieren wir neu, was es bedeutet, ein kleineres Elektroauto zu fahren“, sagt Simon Loasby, der als Senior Vice President & Head of Hyundai Design Center für das neue Modell mitverantwortlich ist.

    Tja, typisches Marketing-Blabla: Viel Worte, wenig Substantielles. Tatsache ist, dass der Casper für den asiatischen Markt als steuerbegünstigter (geringe Fahrzeugbreite) Verbrenner und dessen Design-typischen Vorlieben entwickelt wurde. Zu einem Elektroauto ist es bekanntlich erst 3 Jahre später mutiert, als der Casper in 2024 ein kleines Facelift außen und minimale Änderungen innen erhalten hat. Das wars dann aber auch schon. Daher von "definieren wir neu" zu sprechen, halte ich angesichts dessen schon für etwas übertrieben. ;)

  • Kühlmittelverlust

    • wuzy
    • 12. Mai 2026 um 07:29
    Zitat von Insteraner

    Dann folgte die Kühlmittelverlust-Welle. Im Moment hat diese sich beruhigt. Welche Welle baut sich im Hintergrund auf?

    Also wenn ich mich in anderen sozialen Medien umschaue, vor allem den englischsprachigen, lese ich seit längerem mehrfach pro Woche von neuen defekten Kühlmittelpumpen oder 3-Wege-Ventilen. Von Beruhigung kann man in dieser Beziehung daher wohl eher nicht sprechen. Erst heute morgen habe ich von einem neuen Fall gelesen, in dem ein weiterer Inster mit Rattergeräuschen in die Werkstatt eingeliefert wurde - Diagnose: 3-Wege-Ventil.

  • Assistenzsyteme im täglichen Gebrauch

    • wuzy
    • 12. Mai 2026 um 07:26
    Zitat von Elli

    Negativ: Die Tempoerkennung ist manchmal wirklich gruselig. Da ist eine Baustelle und deshalb Tempo 30. Nach 20 Metern ist die Baustelle zu Ende, aber das Auto zeigt weiterhin stur 30 an (gefühlte 2 Kilometer in der Stadt!).X(

    Negativ finde ich auch, dass nach meiner Beobachtung alternativ berechnete Alternativrouten geüfhlt in 9 von 10 Fällen identisch mit der zuerst berechneten Route sind. Ich erwische mich regelmäßig dabei, während der Fahrt, wenn ich z.B. im zähfließenden Verkehr stecke, eine Alternativroute berechnen zu lassen, um einen anderen Weg zu nehmen. Doch die Alternativrouten sind jedoch vielfach identisch zur aktuellen Route. Das kenne ich von anderen Fahrzeugen deutlich flexibler. Ich berechne doch keine Alternativroute, um dann einen Streckenverlauf angeboten zu bekommen, der mit der Originalroute fast vollständig identisch ist. Wer das bei Hyundai implementiert hat, hat seine Aufgabe wohl halbwegs verfehlt.

  • Kühlmittelverlust

    • wuzy
    • 12. Mai 2026 um 07:15

    happy Noch einige Anmerkungen: Ob die bekannte ICCU-Thematik, die seit 2022 bereits mehrere 100.000 Hyundai-Fahrer weltweit heimgesucht hat, beim Inster ausgestanden ist, steht auch in den Sternen. Prozentual scheinen beim Inster weniger Kunden von ICCU-Defekten heimgesucht zu werden, aber diese Defekte sind auch beim Inster leider auch schon vorgekommen. Dazu gab es schon mehrere Software-Updates, für die der Inster jedes Mal in die Werkstatt muss und die das Problem wohl lindern sollen. Wenn die ICCU beim Inster kaputt geht, muss fast der komplette Motorraum inkl. Drive-Unit (Elektromotor) geleert werden, da die ICCU direkt auf dem Motor sitzt und nur nach unten ausgebaut werden kann.

    Wenn Du aktuell vor der Entscheidung stehst, ob Du Dir einen Inster in die Garage stellen möchtest, solltest Du Dir im Klaren darüber sein, dass der Inster bereits als Casper (Verbrenner) in 2021 in Südkorea auf den Markt kam. Im Jahr 2024 wurde dann die elektrifizierte Variante als "Casper electric" (Asien) bzw. "Inster" (weltweit) vorgestellt, während das Fahrzeug dabei ein kleines Facelift erhielt. Das Fahrzeug als Ganzes ist also schon 5 Jahre auf dem Markt. Realistisch dürfte der Casper / Inster meiner Einschätzung nach in 2-3 Jahren von einem komplett neuen Nachfolgemodell abgelöst werden. Vermutlich wird dieses dann "IONIQ 2" heißen. Dass am Inster schon etwas der Zahn der Zeit nagt, sieht man auch daran, dass sich das Infotainment-System (Gen5W) bereits seit 2024 in Rente befindet. Hyundai hat die Chance beim Facelift nicht genutzt, es gegen die bereits in 2024 existierende Nachfolge-Generation auszutauschen. Der Inster und KIA Stoniq sind die letzten beiden Modelle im Hyundai-Konzern, in denen es noch neu verbaut wird. Weiterentwickelt wird es schon seit 2-3 Jahren nicht mehr, da seit 2022 die Nachfolge-Generation (ccNC) im Einsatz ist und im jüngst vorgestellten IONIQ 3 schon die Nachfolge-Generation der Nachfolge-Generation zum Einsatz (PLEOS) kommt.

    Ob ich mir angesichts dessen und weiteren Themen, die mir nach einem 3/4 Jahr-Nutzung schon ziemlich auf die Nerven gehen (teilweise sehr unzuverlässig arbeitende Assistenz-Systeme, Kartenmaterial für die Navigation, das weiterhin viele Fehler enthält, unkomfortables, hartes Fahrwerk in Verbindung mit der 17"-Bereifung, die im Prime serienmäßig ist, Defekthäufigkeit (ich stand selbst schon 4x in der Werkstatt, teilweise lange Lieferzeiten bei Ersatzteilen), Ersatzfahrzeug-Policy bei Defekten) in 2026 noch einmal einen Inster in die Garage stellen würde, wage ich zu bezweifeln. Vor gut einem Jahr war der Inster für mich noch (fast) konkurrenzlos in seiner Klasse. Angesichts des jüngst deutlich verbreiterten Marktumfelds an neuen, top-aktuellen vollelektrischen Fahrzeugen in der gleichen Fahrzeugklasse (KIA EV2 (bereits auf dem Markt), Cupra Raval (bereits vorgestellt und im Spätsommer auf dem Markt), VW ID.Polo (bereits vorgestellt und im Spätsommer auf dem Markt), Škoda Epiq (wird noch in dieser Woche offiziell vorgestellt), VW ID.Cross (wird im Juni vorgestellt)) gibt es in meinen Augen in 2026 genügend Auswahl an neuen Konkurrenten, die in der Summe ihrer Eigenschaften überzeugende Angebote sein und dem Inster ordentlich Paroli bieten werden.

  • Kühlmittelverlust

    • wuzy
    • 12. Mai 2026 um 06:52
    Zitat von happy

    Bin dabei abzuwägen, ob die beschriebenen Kinderkrankheiten für mich zu risikoreich sind, aber ich merke mir fehlt das technische Verständnis. Habe ich das richtig verstanden, dass das Kühlmittelproblem meist am 3-Wege-Ventil liegt?

    Nein, auch die Kühlmittelpumpen selbst können - unabhängig vom 3-Wege-Ventil - kaputt gehen und werden dann durch bislang wohl nicht verbesserte Pumpen ersetzt, die dann wieder erneut kaputtgehen können. Das ist einigen Inster-Nutzern leider schon mehrfach passiert.

  • Assistenzsyteme im täglichen Gebrauch

    • wuzy
    • 11. Mai 2026 um 22:20
    Zitat

    ... und ermöglicht durch seine hochgenauen Kartendaten eine sorgenfreie Routenplanung in ganz Europa.

    ^^

  • Assistenzsyteme im täglichen Gebrauch

    • wuzy
    • 11. Mai 2026 um 21:54
    Zitat von Luppo

    Dieser Kollege muss auch den Travel Assistent schnell deaktivieren, wenn der Motor beschleunigt, wo er nicht soll.

    Kommt halt drauf an, welche Karten benutzt werden.

    Ja, auch im Google-, VW-, BMW- und Mercedes-Benz-Kartenmaterial schlummern Fehler. Das steht vollkommen außer Zweifel. Die Frage ist jedoch, wie hoch die Fehlerquoten jeweils sind. Das Hyundai- und KIA-Kartenmaterial gilt seit Jahren als stark fehlerbehaftet, egal in welchem Modell. Die Foren sind voller Meldungen und sie haben leider Recht. Ich wollte es zunächst auch nicht glauben. Wir haben den Inster seit September als Zweitwagen. Derart viele Fehler hatte ich selbst in meinem allerersten Fahrzeug mit Verkehrszeichenerkennung im Jahr 2009 nicht ansatzweise. Für mich ist es unverständlich, dass Hyundai die Qualität der Daten im Laufe der Jahre offensichtlich nicht deutlich verbessert bekommt. Die gegenteiligen Ankündigungen in den Hyundai-Release-Notes, die ich schon mehrfach bei Aktualisierungen lesen durfte, klingen für mich unglaubwürdig.

  • Assistenzsyteme im täglichen Gebrauch

    • wuzy
    • 11. Mai 2026 um 21:20
    Zitat von Luppo

    Selbst Google hat noch genug Bugs in den Karten.

    Den Anspruch habe ich gar nicht, dass ein Kleinwagen jeden Meter in Europa kennt.

    Es sitzt ja zum Glück noch ein Mensch hinter dem Lenkrad, der nicht schläft.

    Eine Google-Suche nach einem aktuellen Wetterbericht ist bezogen auf die Wichtigkeit in meinen Augen schon etwas anders als die Angabe der aktuell gültige Höchstgeschwindigkeit, wenn man sich gerade im öffentlichen Straßenverkehr befindet. Und auch wenn der Mensch letztlich die Verantwortung für die sichere Führung des Fahrzeugs zu tragen hat, hat ein Assistenzsystem, das aufgrund der Gesetzgebung installiert sein muss, den Fahrer den Fahrer zu unterstützen - und eben nicht zu gefährden.

    Wenn ISLA in einer Zone 30 plötzlich Tempo 100 zur Bestätigung und Übernahme durch den Fahrer vorschlägt - und das mitten in der Stadt - ist das nicht mehr lustig. Derartige krude Fehler im Offline-Kartenmaterial müssen durch weitere Software-seitige Plausibilisierungskaskaden (Innenstadt -> vorher auf selber Straße Zone 30 -> neue Geschwindigkeit von 100 in der Innenstadt kann nie zulässig sein, da auch begleitend auch kein Tempo 100 Schild durch die Kamera erkannt wurde) durch das Infotainment-System vor Bekanntgabe an den Fahrer ausgefiltert werden. Das werden sie jedoch offensichtlich nicht. In Bezug auf diese Fehler habe ich somit wirklich kein Verständnis. Andere Hersteller liefern hier auch eine deutlich bessere Performance, auch wenn darin natürlich auch noch so mancher Fehler schlummert - nur eben deutlich weniger.

  • Assistenzsyteme im täglichen Gebrauch

    • wuzy
    • 11. Mai 2026 um 14:56
    Zitat von Dimky

    Gerade der Tempomat, in all seinen Versionen, ist für mich ein absoluter Gamechanger. Bei uns blitzen sie gefühlt jeden zweiten Tag irgendwo und ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr mein „innerer Fahrtenschreiber“ von den tatsächlichen 30 km/h abweicht. Man denkt locker: E

    Ein echter "Gamechanger" wäre es, wenn das Offline-Kartenmaterial beim Inster halbwegs fehlerfrei ist. Das Gegenteil ist jedoch meiner Erfahrung nach der Fall. Selbst mit dem jüngsten Update habe ich in unmittelbarer Umgebung zwei 30er Zonen, in denen der Inster "100" als Höchstgeschwindigkeit anzeigt. Insofern ist es gut, dass der Inster zu doof dafür ist, die Geschwindigkeit innerorts bei Geschwindigkeiten < 70 km/h automatisch anzupassen, da er sonst in 30er Zonen eiskalt auf 100 beschleunigen würde. Auf der anderen Seite kenne ich auch diverse Straßen, die "50" als offzielle Höchstgeschwindigkeit haben (und das schon seit Menschengedenken), der Inster jedoch der Ansicht ist, dass 30 oder 10 (!) als Höchstgeschwindigkeit reichen. :D

    Im Vergleich zu meinem Fahrzeug deutscher Herstellung, das bei mir ebenfalls in der Garage steht, ist die Qualität des Kartenmaterials im Inster gefühlt vielfach ziemlicher Matsch. Wie bei Obst und Gemüse kann man am Markt der Kartendaten vermutlich unterschiedliche Qualitätsklassen einkaufen. Hyundai bevorzugt wohl eher Daten der Handelsklasse 2 oder 3. ;)

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