Servus,
ich habe die nächste Evolutionsstufe gezündet: Ich bin dabei eine PV-Anlage installieren zu lassen:
Aktuell sind in der engeren Auswahl folgende Komponenten:
- 10,12 kWp - Südausrichtung, Dachneigung 30°
- Wechselrichter Sungrow SH10.0RT
- Batteriespeicher Sungrow SBR096 mit 9,6 kWh
Ich stelle mir die Frage ob das PV-Überschußladen, speziell in Zusammenhang mit dem INSTER, sinnvoll bzw. unter welchen Umständen sinnvoll ist?
Bei Wallboxen die von 1 auf 3 Phasen (und umgekehrt) umschalten können, sind folgende Ladeleistungen möglich:
1phasig: 1,4 kw bis 3,7 kW
3phasig: 4,2 kW bis 11 kW
Aus meiner Sicht ist eine Ladeleistung unter 3,7 kW - nur um den PV-Überschuß optimal auszunutzen - nicht sinnvoll. Die Ladeverluste sind Vergleichsweise hoch - auch wenn Ladeverluste bei einer PV-Anlage nicht entscheidend sind. Jedoch ist die Ladedauer bei nur 3,7 kW sehr, sehr lang was für die Elektronik des INSTER ein Problem (Lebensdauer) darstellen kann.
Deshalb bin ich aktuell zu der Meinung gelangt, dass die Ladung erst ab 4,2 kW (3 Phasen) PV-Überschuß beginnen sollte.
Mit einer Wallbox die den Ladestrom im mA-Bereich regeln kann, und in Verbindung mit evcc, dass das am Wechselrichter angeschlossene Smart Meter per Modbus TCP/IP abfragt und mit der Wallbox ebenfalls per Modbus TCP/IP kommuniziert, sollte die Ausnutzung des PV-Überschusses gut möglich sein? Außerdem wird evcc benötigt um ggf. das Umladen vom Batteriespeicher der PV-Anlage in die Batterie des INSTER zu verhindern.
Habe ich einen Gedankenfehler? Sind meine Annahmen falsch? Habe ich wichtige Punkte vergessen?