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Rekuperationsstufen

  • OSti
  • 29. April 2025 um 13:56
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  • OSti
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    • 29. April 2025 um 13:56
    • #1

    Da ich von meinen alten (Ioniq) nur die normalen Stufen der Rekupation (0-3) kenne, spiele ich jetzt mit den zwei neu hinzugefügten Stufen (i Padel und Auto) rum. Was findet ihr besser, oder wo benutzt ihr was. Früher hab ich auf Landstraße und Autobahn meistens 0-1 benutzt. In der Stadt gerne auch die 3. finde Auto jetzt beim Inster eigentlich ganz gut.
    Eine Frage habe ich aber, kann man das irgendwo speichern das er beim Start gleich auf iPadel oder Automatik steht?

    Und einmal hatte ich es das er nicht mehr aus dem Auto Modus raus ist. Obwohl ich stärker oder schwächer gedrückt habe.

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    Hallo,

    schau mal hier: (Hier findest Du einiges) Da wird jeder fündig

    Gruß

  • URMEL
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    • 29. April 2025 um 14:22
    • #2

    Die ersten Fahrten nur noch mit iPedal - fand ich völlig genial. Da ich aber auch bekennender Tempomat-Junkie bin und nach dem Canceln des Tempomaten ohne gleichzeitiges Durchdrücken das Gaspedals ungefähr auf die gefahrene Geschwindigkeit sofort die volle Rekuperation vom iPedal zuschlägt, bin ich inzwischen nur noch mit "Auto" unterwegs.

    Wie man das dauerhaft auch für den nächsten Neustart konservieren kann, weiß ich leider auch nicht. Dahinter steckt vermutlich wieder die Idee, dass man sich jedes Mal neu und "bewusst"für eine Einstellung entscheiden soll. Ich mag es allerdings auch nicht, dass ich mir mein Auto nach jedem Neustart erst mal wieder mit diversem Rumgetatzel so hinkonfigurieren muss, wie ich es haben möchte.

    Gruß, Urmel

    Prime mit SD, V2L-Paket, Borbet LV4 mit Goodyear Vector 4 Seasons (185/65R15), innen hell, außen grün

  • Pacoloco
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    • 29. April 2025 um 14:47
    • #3

    Hier *wink ein bekennender iPedal-Fanatiker.

    Ich gebe zu, dass es ein wenig Eingewöhnungszeit braucht bis man das Muskelgedächtnis des Stromfußes auf Linie gedrillt hat. Aber dann... :love:

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  • wuzy
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    • 29. April 2025 um 15:07
    • #4
    Zitat von OSti

    Da ich von meinen alten (Ioniq) nur die normalen Stufen der Rekupation (0-3) kenne, spiele ich jetzt mit den zwei neu hinzugefügten Stufen (i Padel und Auto) rum. Was findet ihr besser, oder wo benutzt ihr was. Früher hab ich auf Landstraße und Autobahn meistens 0-1 benutzt. In der Stadt gerne auch die 3. finde Auto jetzt beim Inster eigentlich ganz gut.

    Der "Auto"-Modus ist nach meiner Erfahrung für Fahrten auf Landstraßen oder Autobahnen sehr zu empfehlen (wenn man nicht mit aktivierter Abstandsregelung unterwegs ist). Denn dort hat man regelmäßig kein vorausfahrendes Fahrzeug und das eigene Fahrzeug würde dann bei Strom-Wegnahme direkt ins Segeln übergehen. Segeln selbst ist die effizienteste Form, sich vorwärts zu bewegen, da hier keine Energie mit großen Verlusten rekuperiert werden muss und man nur ab und an die natürlichen, durch Reibung und Wind verursachten Geschwindigkeitsverluste durch kurzen Tritt aufs Strompedal kompensieren muss.

  • Pacoloco
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    • 29. April 2025 um 15:14
    • #5
    Zitat von wuzy

    Segeln selbst ist die effizienteste Form, sich vorwärts zu bewegen, da hier keine Energie mit großen Verlusten rekuperiert werden muss und man nur ab und an die natürlichen, durch Reibung und Wind verursachten Geschwindigkeitsverluste durch kurzen Tritt aufs Strompedal kompensieren muss.

    Ich möchte dazu noch etwas anfügen...Segeln geht in jedem Modus, je nachdem in welchem man unterwegs ist muss halt entsprechend aufs Strompedal getreten werden, in iPedal natürlich am stärksten, es ist dann halt die gelernte Mittelstellung.

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  • Insterburg
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    • 4. Mai 2025 um 16:52
    • #6
    Zitat von URMEL

    Die ersten Fahrten nur noch mit iPedal - fand ich völlig genial. Da ich aber auch bekennender Tempomat-Junkie bin und nach dem Canceln des Tempomaten ohne gleichzeitiges Durchdrücken das Gaspedals ungefähr auf die gefahrene Geschwindigkeit sofort die volle Rekuperation vom iPedal zuschlägt, bin ich inzwischen nur noch mit "Auto" unterwegs.


    Genau so. In der Stadt in der Regel mit iPedal, sobald ich mit Tempomat fahre stelle ich um auf Auto.

    Was mich jetzt auf den beiden längeren Autobahnstrecken ziemlich genervt hat: die Bremslichter gehen schon bei relativ geringer Verzögerung an, wenn man also mit Tempomat dem Vordermann näher kommt und nicht schon sehr zeitig die Spur wechselt, wird bereits mit Bremslicht verzögert. Dito wenn ich zum Beschleinigen eines Überholvorgangs kurz mal über die eingestellte Geschwindigkeit hinaus beschleunige und dann nach dem Einscheren wieder vom "Gas" gehe, bekommt der soeben überholte Hintermann gleich wieder die Brems-Flutlichter des Inster zu sehen. Da würde ich mir wünschen, dass das Auto einfach nur ausrollt bis die Tempomat-Geschwindigkeit wieder erreicht ist.

  • FinsterInster
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    • 4. Mai 2025 um 19:07
    • #7

    Insterburg ich kann mich dunkel erinnern, dass hier mal in irgendeinem Thread nebenbei die Frage aufkam, wann die Bremslichter angehen. Damit wäre die Frage wohl geklärt :D zwar nicht exakt, weil die Höhe der Verzögerung in m/s^2 wissen wir damit nicht (ist auch unnötig), aber wenn die gefühlsmäßig früher angehen, als bei anderen Fahrzeugen ist das schonmal ein guter Anhaltspunkt.

    Finde ich übrigens gut, dass sie früh angehen. Hatte früher, als ich noch hauptsächlich manuell gefahren bin, öfters Leute vor mir, die doch recht zügig langsamer wurden, ohne, dass die Bremslichter angingen (entweder auch rekuperation oder klassische Motorbremse). Was dann verwirrend war.

    Mittlerweile mit Abstandstempomat stört mich das nicht mehr so sehr. Der Tempomat erkennt langsamer werden Fahrzeuge auch ohne aktive Bremslichter.

  • wuzy
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    • 4. Mai 2025 um 19:14
    • #8
    Zitat von FinsterInster

    weil die Höhe der Verzögerung in m/s^2 wissen wir damit nicht

    Interessante Thematik. Ich habe mal kurz recherchiert:

    Die Schwellwerte sind wohl in UN/ECE-Regelung 13-H festgelegt:

    • Verzögerung ≤ 0,7 m/s²: Das Bremslicht darf nicht aktiviert werden.
    • Verzögerung zwischen 0,7 und 1,3 m/s²: Das Bremslicht kann aktiviert werden.
    • Verzögerung ≥ 1,3 m/s²: Das Bremslicht muss aktiviert werden.

    Ich denke, dass man beim manuellen Überholen und anschließendem Wiedereinscheren mit übersteuerter Abstandsregelung durchaus die mittlere Schwelle kurz reißen kann, so dass die Bremslichter beim Herunterregeln der Geschwindigkeit kurz angehen. Ich würde mir aber hier keine großen Sorgen machen.

  • Insterburg
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    • 4. Mai 2025 um 20:16
    • #9

    Sorgen mache ich mir auch nicht, bestenfalls um den Hintermann, der meine Fahrweise für etwas fragwürdig halten muss...

  • FinsterInster
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    • 4. Mai 2025 um 20:29
    • #10

    wuzy genau diese Schwellwerte hatte ich als Hintergedanken, beim vorherigen post. Ich weiß nicht mehr, ob es hier war oder in einem anderen Forum, wo die Frage aufkam, ob Hyundai sich eher an der unteren oder oberen Grenze des "kann"-Bereichs orientiert. Nach der Erfahrung von Insterburg vielleicht eher an der unteren Grenze.

    Um das aber exakt festzustellen und nicht nur auf Gefühlen zu bauen, müsste da jemand mit OBD Adapter und Datenlogger ran und experimentieren. Aber so wichtig ist die ganze Sache auch nicht :D

  • uweg
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    • 6. Mai 2025 um 07:44
    • #11

    Ich fahre ausschließlich I-Pedal, weil es am bequemsten ist und ich es von meinem Hauptfahrzeug gewohnt bin.
    Das ich es jedesmal einschalten muss ist lästig. Viel schlimmer ist es, dass es sich permanent (z.B. nach dem Schalten auf Rückwärts) alleine abschaltet. Das ändert mitten im Rangieren die Fahreigenschaften und das Fahrzeug rollt plötzlich los bzw. hält nicht an. Hier sind Unfälle vorprogrammiert.

  • Pacoloco
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    • 6. Mai 2025 um 07:50
    • #12

    Stimmt, lästig ist es wenn man kurz rückwärts gefahren ist und das Auto auf "D" danach vorwärts kriecht. Wir haben wenigstens beide Fahrzeuge mit dem gleichen Verhalten, da tritt schnell eine Gewöhnung auf. Ich bin schon heilfroh, daß der Inster überhaupt iPedal kann

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  • brinschk
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    • 21. Juni 2025 um 19:13
    • #13

    Hallo, habe weiter oben gelesen, dass die Bremslichter beim I-Pedal fahren auch schon relativ viel/früh mit angehen. Ich bin nämlich bisher immer etwas angespannt, wenn ich damit fahre und dann vor einer neuen Tempobegrenzung, oder einem Abbiegen, einfach nur vom Gas gehe, weil ich mir einfach nie sicher bin, ob denn dann auch meine Bremsleuchten angehen. Möchte die hinter mir fahrenden ja auch nicht ärgern, weil ich einfach langsamer werde und sie nicht checken, warum.

    Kann ich also davon ausgehen, dass man das dann doch recht früh angezeigt bekommt, dass ich langsamer werde, und kann etwas beruhigter mit I-Pedal fahren?

  • FinsterInster
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    • 21. Juni 2025 um 19:22
    • #14

    brinschk einfach unbeschwert fahren ;)

    Das Auto ist so zugelassen worden und der Hintermann muss aufpassen, dass er dir nicht drauf rauscht. Zwar ist das wirklich etwas störend, wenn vor einem einer langsamer wird ohne Bremslichter anzuhaben, aber wenn man den Sicherheitsabstand einhält (ok, machen viele nicht), passiert trotzdem nichts. Du bist ja auch nicht für den Komfort deines hintermanns verantwortlich.

    Alternativ mal nachts auf leerer straße mit den verschiedenen rekuperationsstufen vom gas gehen und in den Rückspiegel schauen. Wenn die Bremslichter angehen, wird's etwas stärker rot hinten draußen. Dann hast du ein gefühl dafür

  • wuzy
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    • 21. Juni 2025 um 19:23
    • #15
    Zitat von brinschk

    Hallo, habe weiter oben gelesen, dass die Bremslichter beim I-Pedal fahren auch schon relativ viel/früh mit angehen. Ich bin nämlich bisher immer etwas angespannt, wenn ich damit fahre und dann vor einer neuen Tempobegrenzung, oder einem Abbiegen, einfach nur vom Gas gehe, weil ich mir einfach nie sicher bin, ob denn dann auch meine Bremsleuchten angehen. Möchte die hinter mir fahrenden ja auch nicht ärgern, weil ich einfach langsamer werde und sie nicht checken, warum.

    Kann ich also davon ausgehen, dass man das dann doch recht früh angezeigt bekommt, dass ich langsamer werde, und kann etwas beruhigter mit I-Pedal fahren?

    Wenn ich Dir jetzt schreibe, dass bei einem BEV gemäß UN-ECE-Regeln die Bremslichter spätestens bei einer Verzögerung ab 1,3 m/s2 aktiviert werden müssen, aber der Hersteller sie auch schon bereits ab 0,7 m/s2 aktivieren kann, ist Dir vermutlich in praktischer Hinsicht nicht viel geholfen.

    Du kannst aber beruhigt davon ausgehen, dass die Bremslichter auch beim Rekuperieren, das über den normalen Geschwindigkeitsverlust beim Rollen hinausgeht, vom Fahrzeug selbstständig aktiviert werden. ;)

    Ich bin schon mehrere Jahre vollelektrisch mit unterschiedlichen Fahrzeugen unterwegs und hatte bislang noch nie Probleme beim Rekuperieren in Bezug auf hinterherfahrende Fahrzeuge.

    P.S.: i-Pedal ist eine Möglichkeit. Viele Fahrer eines BEV schwören Stein auf Bein ausschließlich auf i-Pedal oder One-Pedal-Driving, ohne jedoch zu wissen, dass es in vielen Fällen auch eine effizientere Möglichkeit der Fortbewegung gibt - das Rollen. Die adaptive Rekuperation (kannst Du beim Inster auch über die Pedals aktivieren) bietet so eine Möglichkeit an. Beim Rekuperieren mittels i-Pedal / One-Pedal-Driving verliert das Fahrzeug stets zwischen 60 und 70% der ursprünglich aus der Hochvolt-Batterie eingesetzten Energie. Nur der Rest fließt wieder zurück in die Batterie. Das ist leider so. Wenn man nun ständig rekuperiert und unmittelbar danach wieder aufs Strompedal steigt, ist das keine effiziente Fahrweise.

    Bei aktivierter adaptiver Rekuperation hingegen orientiert sich das Fahrzeug am Vordermann und passt seine Rekuperation dynamisch an. Bist Du beispielsweise auf der Landstraße oder auf der Autobahn unterwegs und niemand ist gerade vor Dir und Du lässt das Strompedal dann los, wird der Inster rollen, anstatt unmittelbar dumpf in die Rekuperation zu gehen und stark zu verzögern. Rollen ist die effizienteste Fortbewegungsart, weil hier - bis auf unvermeidliche Verluste in Form von Reibung (Motor / Reifen) und Gegenwind - keine Energie verloren geht. ;)

  • Pacoloco
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    • 21. Juni 2025 um 20:23
    • #16
    Zitat von wuzy

    P.S.: i-Pedal ist eine Möglichkeit. Viele Fahrer eines BEV schwören Stein auf Bein ausschließlich auf i-Pedal oder One-Pedal-Driving, ohne jedoch zu wissen, dass es in vielen Fällen auch eine effizientere Möglichkeit der Fortbewegung gibt - das Rollen.

    Ach wuzy , aber ich wiederhole mich mal wieder gerne ^^


    iPedal ist etwas das man schnell lernt, würde man sich nur einmal etwas länger darauf einlassen und die Schere im Kopf überwinden.

    Dann lernt man in Folge gleich noch etwas: Rollen und iPedal sind keine Dinge die sich gegenseitig ausschließen, nein, sie sind im Gegenteil miteinander verknüpft sobald das Muskelgedächtnis im Fuß hinreichend entwickelt ist, iPedal ist im Grunde nichts anderes als Reku 1 bis max miteinander plus der Möglichkeit komplett zum Stehen zu kommen.


    Dazu ist iPedal sogar einfacher zu erlernen als ein ständiger Wechsel zwischen den verschiedenen starken Rekuperationsstufen da der "Roll- oder Segelpunkt" sich nicht auf drei verschiedenen Ebenen befindet.


    Ich kann es ja akzeptieren wenn diese Technik nicht von jedem geliebt, bevorzugt oder anerkannt wird, leider befassen sich allzuviele E-Mobilisten zu wenig damit um wirklich eine fundierte Meinung dazu haben zu können.

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    • 21. Juni 2025 um 21:47
    • #17
    Zitat von Pacoloco

    Ach wuzy , aber ich wiederhole mich mal wieder gerne ^^

    Dazu ist iPedal sogar einfacher zu erlernen als ein ständiger Wechsel zwischen den verschiedenen starken Rekuperationsstufen da der "Roll- oder Segelpunkt" sich nicht auf drei verschiedenen Ebenen befindet.

    Zunächst einmal kenne ich One-Pedal-Driving sehr gut von meinem früheren Tesla. Da gab es gar nichts anderes. Ich habe daher diesbezüglich garantiert keine Schere im Kopf ;)

    Smart Regen bzw. Auto- / adaptive Rekuperation lernt man ebenso schnell wie One-Pedal-Driving. Voraussetzung dafür ist jedoch, lieber Pacoloco, dass man auch hier die Schere im Kopf überwindet und lernt, dem Fahrzeug bei seiner Entscheidung zu vertrauen, wenn es zwischen Segeln und Rekuperation selbstständig wechselt. :) Dieses Verhalten entlastet aktiv den Strompedal-Fuß, da der Fahrer durch kontinuierlichen Druck auf das Strompedal nicht ständig den Sweet-Spot zwischen Rekuperation und Beschleunigung treffen muss, wenn er Segeln simulieren möchte. Ich bekomme bei One-Pedal-Driving bei längeren Fahrten irgendwann einen Krampf im Fuß, wenn ich besonders sparsam fahren will.

    Wenn Du selbst, was Du offensichtlich nicht regelmäßig tust, die im EV6 oder Inster recht primitiv arbeitende adaptive Rekuperation nutzen würdest, würdest Du zudem erfahren, dass das Setup hier variabel ist und somit deutlich mehr als 3 Stufen zur Anwendung kommen.

    Es gibt noch einen weiteren Aspekt, den man hier beleuchten sollte: Sicherlich nicht ganz ohne Grund führt HMG gerade in sämtlichen neuen Konzern-BEVs "Smart Regen 3" ein (aktuell bei IONIQ 9 und EV 3 erhältlich), eine weiterentwickelte adaptive Rekuperationssteuerung, die glücklicherweise zu dem aufschließt, was deutsche Hersteller hier schon seit mehreren Jahren anbieten: Die adaptive Rekuperation wird hier nicht nur in Abhängigkeit von Kurven und vorausfahrenden Fahrzeugen gesteuert (was per se schon gut ist), sondern passt sich zusätzlich an kommende Kreisverkehre, Kreuzungen, den Routenverlauf und andere Parameter an - bis hin zum Stillstand.

    Wenn hingegen, so wie Du mit Deinem Statement suggerierst, an One-Pedal-Driving praktisch nichts vorbeiführt, würden sich zahlreiche Hersteller mit Sicherheit keine Mühe machen, Alternativen anzubieten, die von der Umsetzung her deutlich komplexer sind als das dumpf arbeitende One-Pedal-Driving aka i-Pedal - auch HMG nicht.

    Genau das Gegenteil ist aber der Fall. ;)

  • Pacoloco
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    • 21. Juni 2025 um 22:01
    • #18
    Zitat von wuzy

    Ich bekomme bei One-Pedal-Driving bei längeren Fahrten irgendwann einen Krampf im Fuß, wenn ich besonders sparsam fahren will.

    Beim Inster kann ich das noch nicht einmal richtig beurteilen, ich meide es einfach mit dem Ding fahren zu müssen, die anfänglichen Fahrten in den ersten zwei Monaten waren zu wenig um ein richtiges Gefühl dafür zu bekommen.


    Ich kann nur sagen, daß die Abstimmung des OPD bei meinem Auto derart gut gelungen ist wie ich es mir nie hätte ausmalen können.


    Ich hatte vor diesem Auto nämlich auch die Vorstellung ständig einen verkrampften Fuß dabei zu haben, dem ist ganz und gar nicht so, jedenfalls nicht in meinem Fall.


    Die adaptive Regelung Haber ich natürlich auch schon ausprobiert, wahrscheinlich zu wenig, aber ich hatte ständig das Gefühl dass Auto fährt komisch und nicht so wie ich es mir vorstelle, ja, da ist sie wohl, die Schere in meinem Kopf... =O^^

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    • 21. Juni 2025 um 22:06
    • #19
    Zitat von OSti

    Rekupation

    Magst Du den Threadtitel bitte noch einer Korrektur auf "Rekuperation" unterziehen?

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  • URMEL
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    • 21. Juni 2025 um 22:33
    • #20
    Zitat von Pacoloco

    Ach wuzy , aber ich wiederhole mich mal wieder gerne ^^

    Jut, mach ich jetzt auch mal:

    Ich kann sowohl i-Pedal, als auch die adaptive Rekuperation feiern und benutze beide ausgesprochen gerne. Ja, tatsächlich BEIDE, und das hängt jeweils davon ab, ob ich gerade vermehrt ACC nutze oder nicht, dezn in Verbindung mit ACC kann i-Pedal eine echte Nervensäge sein: Du fährst gerade mit ACC und möchtest es per Cancel-Taste oder durch kurzes Antippen der Bremse kurz deaktivieren, weil Du den Wagen ausrollen lassen und erst mal sehen möchtest, was sich vor Dir entwickelt. Aber nö, Ausrollen kannste gleich mal gepflegt vergessen, denn i-Pedal wirft reflexartig den Erdanker aus, wenn Du nicht rechtzeitig das Strompedal auf den perfekten Punkt durchgedrückt hast. Mit ein bisschen Übung zwar kein Problem, aber eine regelmäßige zusätzliche Mühe, die ich mir bei ACC-Nutzung gerne erspare und da dann lieber mit adaptiver Rekuperation fahre.

    Gruß, Urmel

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